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Von der Theorie in die Praxis. Diplomanden bei der AutoVision.
 
 
 
Dinge, die Sie in einem Bewerbungsgespräch unbedingt vermeiden sollten

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Dinge, die Sie in einem Bewerbungsgespräch unbedingt vermeiden sollten

Neben der Qualifikation entscheiden Persönlichkeit und Ausstrahlung über den Erfolg im Bewerbungsgespräch. Kleine Unsicherheiten und Fehler werden schnell zur Nebensache, wenn Sie sich sonst selbstsicher präsentieren und es schaffen, Ihrem Gegenüber zu vermitteln, dass Sie die Traumbesetzung für den Job sind. Wenn Sie jetzt noch die folgenden Dinge im Bewerbungsgespräch vermeiden, sollte nichts mehr schief gehen.

Die Basics: Knoblauch, Handy und Co.

Wenn sich Ihr Gesprächspartner gleich nach der Begrüßung die Nase rümpft, haben Sie möglicherweise den vermeidbarsten aller Fehler begangen. Waren Sie etwa am Vorabend noch bei Ihrem Lieblings-Griechen essen und haben dabei Knoblauch in rauen Mengen konsumiert? Oder gehören Sie zu den Personen, die jeden Monat ein neues Fläschchen Parfüm kaufen müssen? Was ist, wenn der Personalchef des Unternehmens genau diesen Duft überhaupt nicht ausstehen kann? Denken Sie auch an den klassischen Fauxpas mit dem nicht ausgeschalteten Handy.

Mangelhafte Vorbereitung

Mit der Vorbereitung steht und fällt Vieles im Vorstellungsgespräch. Ihre Gesprächspartner erwarten, dass Sie sich schon ein Grundwissen über das Unternehmen angeeignet haben. Es wird Ihnen möglicherweise als fehlendes Interesse ausgelegt, wenn Sie mit der Erwartungshaltung ins Gespräch gehen, beim Termin schon alles Notwendige zu erfahren.

Wie sind Ihre Gehaltsvorstellungen? Wenn diese Frage gestellt wird, sollten Sie nicht erst anfangen zu rechnen. Das könnte fatale Schlussfolgerungen provozieren: Eine zu niedrige Forderung lässt an Ihrer Qualifikation und Ihrem Selbstwertgefühl zweifeln, ein absurd hoher Betrag spiegelt dagegen Selbstüberschätzung und Realitätsferne. Gehen Sie also mit klaren, dem Job angepassten Gehaltsvorstellungen ins Gespräch.

Unangemessene Kleidung

Was würden Sie denken, wenn Sie zu einem Beratungsgespräch in der Bank erscheinen und Ihr Gegenüber trägt einen Norwegerpulli und Birkenstock-Schuhe? Wäre Ihr erster Gedanke: "O.k., wenn er sich darin wohl fühlt"? Sicher wären Sie ebenfalls irritiert, wenn Sie Ihr Bankberater im Frack und mit diamantbesetzter Rolex am Arm begrüßt.

Die Priorität ist klar. Beim Bewerbungsgespräch sollte Ihre Kleidung dem Unternehmen und der ausgeschriebenen Position entsprechen. Das gehört somit ebenfalls zur perfekten Vorbereitung: Finden Sie etwas heraus über den Stil des Unternehmens! Oft genügt der Blick auf die Webseiten und die darauf enthaltenen Fotos, um sich ein Bild von der herrschenden Kleiderordnung zu machen.

Egal welche Kleidung Sie nun wählen: Sie sollten sich unbedingt wohl fühlen in Ihrem Outfit. Das trägt zu Ihrem sicheren Auftreten ein gutes Stück bei.

Der tote Fisch

Ein klassischer Fehler bei der Begrüßungszeremonie: Ein schwabbelig-weicher Händedruck wird bei vielen Menschen mit einer schwachen Persönlichkeit gleichgesetzt. Studien zu dem Thema widerlegen diese These zwar, aber das nützt Ihnen nichts, wenn ein paar Tage später die Absage im Briefkasten steckt. Geben Sie also bitte Ihrem Gesprächspartner ausreichend Gegendruck bei der Begrüßung. Aber Achtung! Wird die Schmerzgrenze überschritten (besonders schnell bei Ringen an den Fingern), könnten Sie die Quittung dafür ebenfalls bald aus Ihrem Briefkasten fischen.

Am falschen Platz

Setzen Sie nach der Begrüßung auf keinen Fall sofort auf den erstbesten Stuhl. Warten Sie, bis man Ihnen mit einer Geste oder Worten einen Platz anbietet. Wird Ihnen die freie Wahl gelassen, nehmen Sie sich einen Stuhl gegenüber des Gesprächspartners. Während des Bewerbungsgesprächs ist Augenkontakt unverzichtbar und es würde als distanzlos scheinen, wenn Sie sich direkt neben Ihren zukünftigen Chef setzen.

Verquasselt

Sehr häufige und schwerwiegende Fehler in Vorstellungsgesprächen sind unbedachtes, unaufgefordertes und zu schnelles Reden. Die Gesprächsführung liegt bei Ihrem Gegenüber. Oft nutzen Personalverantwortliche die Anfangsphase für eine Vorstellung des Unternehmens und eine detaillierte Stellenbeschreibung. Schenken Sie Ihrem Gesprächspartner also die ungeteilte Aufmerksamkeit und hören Sie zu! Machen Sie sich Notizen. Antworten Sie auf Fragen ruhig, überlegt und sachlich. Hindert Sie übermäßig starke Anspannung am flüssigen Reden, sprechen Sie das Problem einfach an. Niemand dürfte Ihnen das als Schwäche auslegen.

Lügen haben kurze Beine

Sie kennen Ihre Stärken und Ihre Qualifikation. Sie wissen, was Sie sich zutrauen können. Das sollten Sie Ihrem Gegenüber mit Authentizität vermitteln. Verstellen und Flunkern lohnt sich nicht. Denken Sie daran, dass Sie Ihre Aufgaben tagtäglich im Job meistern müssen und sich selber in Ihrem Arbeitsumfeld wohl fühlen wollen. Überlegen Sie sich im Vorfeld, welche Brüche in Ihrem Lebenslauf zu unangenehmen Fragen führen können. Bleiben Sie auch hier bei der Wahrheit und stehen zu möglicherweise falschen Entscheidungen.

Weitere Fallen im Bewerbungsgespräch

  • Lassen Sie sich nicht zu negativen Äußerungen über Ihren letzten Chef hinreißen
  • Werden Sie nicht emotional oder aggressiv
  • Bleiben Sie auch in gezielt herbeigeführten Stressgesprächen immer sachlich und ruhig
  • Beantworten Sie keine Fragen, die gegen das Recht auf den Schutz der Persönlichkeit verstoßen, wie z.B. Fragen nach Religions-, Gewerkschafts- oder Parteizugehörigkeit, finanziellen Verhältnissen, Schwangerschaft, Lohnpfändungen, Vorstrafen, Krankheiten (mit Ausnahme bei berufsrelevanten Krankheiten mit andauernder oder aktueller Tätigkeitseinschränkung)

 
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